Theologische Entwicklungen (1981)
Seit der Aufklärung prägen Vernunft, Kritik und Individualismus die Theologie: Dogma tritt zurück, Bibel wird historisch-kritisch erforscht, Glaube anthropologisch gedeutet – bis zu Bultmann und Marxen.
Seit der Aufklärung prägen Vernunft, Kritik und Individualismus die Theologie: Dogma tritt zurück, Bibel wird historisch-kritisch erforscht, Glaube anthropologisch gedeutet – bis zu Bultmann und Marxen.
Gemeinde im Wandel: Fragen nach Leitung, Fusion, Selbstständigkeit kleiner Gruppen, neuen Herzstücken und missionarischen Startups – Spannung zwischen Profil, Kontinuität und Vernetzung.
Gemeindeumbau nötig: Pfarrer überlastet, Gemeinde unmündig. Ziel: Befähigung statt Versorgung, Vision und Missio Dei, geistliche Reife, strategisches Delegieren, von Versorgung zu Vervielfältigung.
Gemeinde braucht Umbau: Pfarrer sollen befähigen statt versorgen, Vision und Missio Dei vermitteln, geistlich reifen, strategisch wie Jesus delegieren und von Versorgung auf Vervielfältigung umschalten.
Die EKD verliert Relevanz, doch Aufbruch ist möglich: durch geistliche Erneuerung, Evangelium als Schatz, gelebte Gemeinschaft, Lernen von anderen, geistgewirkte Orientierung und neue Spiritualität.
Die Reformation vor 500 Jahren hat uns bleibende Impulse hinterlassen. Deren Umsetzung auf Gemeindeebene ist bis heute eine unerledigte Hausaufgabe!